Willkommen im Herbst

Zwar hatte ich euch schon im letzten Post von unserem Wetterumschwung erzählt, jedoch hat das Wochenende einiges getoppt.

Mein Freitag war nach dem geschriebenen Post nicht mehr ganz so spannend. J und ich haben ihn gemütlich daheim ausklingen lassen, abends gab es zu Krönung (mein HD hatte Geburtstag) Pizza, die er von unterwegs mitbrachte. Das war so ziemlich das einzig spannende/tolle an dem Tag.
Leider hielt das Wetter sich auch sehr bedeckt, alles war grau in grau, weswegen man keine große Lust bekam, den Herbst zu genießen. Im Gegensatz zu Braunschweig. Von allen Seiten erreichten mich Nachrichten, darüber, wie sehr man so ein schönes Wetter am Tag der deutschen Einheit genießen könne und meine ganze Facebook Neuigkeiten Seite war übersät von Bildern voller Sommer, Sonne, Sonnenschein und guter Laune. Da vermisst man die Heimat direkt doppelt.
J hat ihn entdeckt
Samstag. Ein wirklich überaus langweiliger und unspektakulärer Tag, den ich zum größten Teil im Bett verbracht habe. Was ich mir aber bei sportlichen 10°C draußen ehrlich gesagt auch nicht verdenken kann. An Tagen, wo schon von vornherein feststeht, dass man sie allein verbringt, macht sich die Einsamkeit besonders bemerkbar. Die Zeit ließ sich dennoch mit einer fast ganzen Glee Staffel und ein paar Seiten meines Buches vertreiben.
Am Abend brannte der Himmel.
Allerdings muss ich gestehen, ich habe an diesem Wochenende meine Liebe zum Briefe schreiben gefunden. Bald dürfte der ein oder andere vielleicht einen kleinen bunten Umschlag in seinem trüben Briefkasten finden (Das Beste am Briefeschreiben ist es, den Umschlag zu verzieren!)

Zum Vollenden des Wochenendes fehlt natürlich noch der Sonntag. Auch dieser war eher ruhig statt Jubel, Trubel, Heiterkeit. Den Vormittag ließ ich wieder ohne große Taten an mir vorbeiziehen. Ein paar Briefe wurden beendet, ein paar Seiten in der Geschichte meines Buches wurde sich vorgearbeitet.
Am Nachmittag jedoch hatten wir eine Kleinigkeit geplant und so schwungen wir uns alle ins Auto und düsten in den Nachbarort, in dem uns 'Skyzone', eine Halle voll mit Trampolinen, erwartete.

Hier entdeckt jeder nochmal das Kind in sich
Kleiner Rat: Erst vor zwei Wochen hatte ich die perfekte Jeans gefunden. Okay, perfekt vielleicht nicht ganz, weil in der Länge ein/zwei Zentimeter fehlten, jedoch gab das der Hose ihren ganz eigenen Pepp und sie fungierte eher als 7/8 Hose.
Neben dieser Kleinigkeit, war sie ansonsten jedoch ein Traum. Sie saß eins A und wie sich der Stoff so um meine Beine schmiegte, fühlte ich mich direkt wohler. Ich glaube jede Frau, weiß wovon ich spreche. Verfluchen wir doch den Hosenkauf, sind wir totaler Freude, wenn wir ein Exemplar gefunden haben, welches unseren hohen Anforderungen entspricht. Danach wird wochenlang erstmal nichts anderes getragen. Jede wird da die ein oder andere Geschichte zum Besten geben können.
Und dass meine Jeans auch noch ein Zufallsgriff war, machte unsere Geschichte perfekt. So kam es, dass ich sie auch gestern zum Trampolin springen ausführen wollte. Und jetzt kommt mein Rat. Wenn euch etwas wirklich wichtig ist, nehmt es zu solchen Dingen nicht mit.
Denn so geschah es, dass ich auf das erste Trampolin sprang und alles was ich in diesem Augenblick hörte war ein lautes 'Krssssssh!'. Ach du heiliger Bimbam!
Dreimal drüft ihr raten.
Huch!
So schnell sich unsere Wege also getroffen haben, so schnell dürfen wir uns auch wieder voneinander verabschieden.
Trotzdem hat das ganze Herumhüpfen super Spaß gemacht und ich bin mir sicher, J und ich werden die Gelegenheit noch öfter nutzen. Dann jedoch mit einer Sporthose oder ähnlichem!!

Auf dem Rückweg haben wir dann noch etwas die 'Landschaft' bestaunt.

Schaut ein wenig aus, wie in Österreich, finde ich
Ich wünsche euch einen erfolgreichen Wochenstart und macht euch bereit für den Winter. Er kommt schneller, als ihr es ahnt! (Heute Morgen, als ich J zur Schule brachte, hatten wir stolze 4°C. Brrrrr!)

Kuss und Schluss
Franziska <3

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