Mittwoch, 27. August 2014

Geschnacksel

Kurzes Update meiner Woche bis jetzt.
Da ich mich nicht mehr bewegen kann und nun gerade Zeit habe, dachte ich, starte ich eine erfrühte Berichterstattung. Ich muss ehrlich gestehen, ich weiß nämlich nicht, wann ich das nächste Mal die Zeit finden werde, meine Erlebnisse nieder zu tippen. Wieso? Kommen wir später dazu.

Zurück zu meiner Unbeweglichkeit momentan. Nachdem ich Montag eine Tour durch das ganze Gym bekommen habe, entschloss ich mich direkt Dienstag mit jeglichem Sport durchzustarten (die fehlenden Sportsachen hatten ja schon Sonntag ihren Weg zu mir gefunden und wollten nun nicht in meinem Zimmer versauern)
J setzte ich wie gewohnt in der Schule ab und im Folgenden düste ich zum Y, wie sie das Gym hier alle nennen.
Um 9 Uhr sollte der ausgewählte Kurs starten. Zumba. Waren wir zu Anfang nur 3 Frauen, füllte sich der Raum nach und nach, sodass wir zum ersten Beat der Musik eine große Truppe waren. Sogar ein Mann hatte sich die Aufgabe gestellt, mit uns im Körperteile schütteln zu konkurrieren (alle Gedanken ala 'Ach, der gafft doch nur' oder ähnliches möchte ich gerne abstreiten, dieser Mann war schon in einem hohen Alter und Hut ab, dass er überhaupt seinen Weg in den Kurs gefunden hat).

Fertig für alles was kommt!
Schon bevor die Stunde angefangen hatte, unterhielt ich mich mit der Kursleiterin und sie erzählte mir von dem folgenden Kurs, welchen ebenfalls sie unterrichtete.
Und so kam es, dass ich nach der ersten Zumba Stunde, natürlich total fertig (wenn man lange keinen Sport mehr gemacht hat, passiert das durchaus, dass man schneller aus der Puste kommt!) natürlich die Herausforderung annahm auch noch den nächsten Kurs zu bestreiten.
Dieser nannte sich R.I.P.P.E.D. Für die, die sich nichts darunter vorstellen können, erläutere ich kurz. Auch ich war vorher unwissend. Das ganze besteht aus einem anstrengenden Workout, in dem unter anderem Box- und Basketball Übungen umgewandelt werden. Vorallem nach einer vorher schon durchgestandenen Zumbastunde ist es eine echte Herausforderung den harten Anforderungen stand zu halten.
Aber nun gut, einmal dafür entschieden, muss man es auch durchstehen. Mein anschließender Tag war dann sehr sehr ruhig, kann man sich das vorstellen?
Und nun sitze ich hier und tippe diesen Bericht, versuche nicht zu lachen, denn sonst machen sich meine Bauchmuskeln ich wieder bemerkbar. Ist es nicht witzig, wie man erst Muskelkater haben muss, bis man bemerkt, was man eigentlich alles für Muskeln hat, die einen Tag für Tag unterstützen?
So viel zu meiner ersten Sportstunde.

Ansonsten hatten wir mal wieder Besuch von meinen Freunden, den Fledermäusen. Ob es der gleiche Kaschube war, der mich schon einmal um meinen Schlaf gebracht hat, ist nicht bewiesen. Man kann nur vermuten.
Diesmal beehrte er uns mit seinem Besuch etwas früher am Abend, sodass mein HD schneller im Reagieren war und wir ihn schließlich wieder sicher zu seiner Frau und Familie entlassen konnten.

Da ist er ja, der Kamerad!
Außerdem würde ich euch gerne noch ein paar schöne Fotos von einem goldigen Sonnenaufgang zeigen. Ich hatte schon beim letzten Post erwähnt, dass der Herbst auch Carlisle immer mehr einen Besuch abstattet. Und jeden Morgen, dauert es ein bisschen länger, bis die Sonne sich besonnen (hehe) hat und uns beglückt.

Ich finde man sieht das Gold in den Sonnenstrahlen super gut. Und es ist so schön! Jeden Morgen, wenn ich mich aus dem Bett drehe und wende, und dann schließlich den Abstieg in die Küche gemeistert bekomme, gehe ich raus und genieße für ein/zwei Minuten einfach das Gold und die Wärme. Und wie sagt man so schön? Morgenstund hat Gold im Mund!

So schön und friedlich einfach!
Okay, so viel zu meiner bisher fortgeschrittenen Woche.
Kommen wir nochmal kurz zurück auf das, was ich euch am Anfang aufgetischt habe. Im Bezug auf, ich wüsste nicht, wann ich das nächste Mal berichten könne. Das ist richtig. Ich werde morgenfrüh in das Auto steigen und zum Flughafen fahren. So weit so gut.
Dort werde ich in ein Flugzeug steigen (echt, an einem Flughafen ins Flugezeug steigen???) und nach ca. 9 Stunden, in denen ich kreuz und quer durch die USA geflogen werde, abends so gegen 18h Ortszeit in Fort Myers, Florida landen. Der eine oder andere hat es vielleicht schon auf Instagram mitbekommen!
Dort werde ich ca 5 Tage, bis Dienstagabend verweilen und das Wetter genießen.
Aber der eigentliche Grund, wieso ich diese Reise unternehme, ist meine Familie. Die lassen sich nämlich dort gerade die noch brühend heiße Sonne auf den Bauch scheinen und nach einer super super Spontanaktion am Montagabend habe ich kurzerhand (bzw meine HM) Flüge gebucht und werde mich auf den Weg machen!
Ich bin so glücklich. Es ist fast wie nach Hause kommen (ich kenne den Ort in Florida wie meine linke Hosentasche) und ich war ewig nicht mehr da! Außerdem ist meiner Mami aufgefallen, dass es unsere ersten gemeinsamen Urlaubstage seid drei Jahren sind!

Okay. Schon wieder viel zu viel Geschnacksel.
Ich wünsche euch noch eine schöne Restwoche, habt ihr doch nur noch zwei Arbeitstage vor euch! Und ein wunderschönes Wochenende, vielleicht mit genauso tollen spontanen Aktionen. Ich finde solche sind Ab und Zu ein Muss, das macht das Leben doch so aufregend, oder nicht? :-)

Kuss und Schluss
Franziska <3

PS: Ich hoffe ich kann euch etwas von der Wärme und der Sonne nach Deutschland schicken. Wie ich höre, seid ihr dort schon im dicksten Herbst angekommen. Und auf ein paar Grad können die dort sicherlich verzichten, ich meine bei 40°C ist es doch angemessen, etwas abzugeben!

Montag, 25. August 2014

Bye bye Wochenende!

Halli hallo hallöle!

Schon wieder ist ein Wochenende so schnell vergangen, dass ich ihm traurig hinterherschaue. Jetzt liegt erstmal wieder eine Woche Arbeit vor mir, bevor ich wieder ausschlafen kann.
Trotz der anfänglichen Trauer über diesen plötzlichen Wochenstart, lässt es sich mit den Gedanken noch im Wochenende doch gleich etwas leichter in die anstehenden paar Tage starten. (Hu, sind das viele Worte mit Woche!)

Bevor ich starte, möchte ich kurz anmerken, dass auch mich der Herbst langsam einholt. Es ist zwar immer noch schön, denn der Herbst selbst ist ja auch eine wunderschöne Jahreszeit. Mit seinen bunten Blättern und den goldenen Sonnenstrahlen, die einem nochmal die letzte Kraft für den anstehenden Winter spenden, zählt er eindeutig zu den buntesten Jahreszeiten (okay, letztendlich sind es auch nur vier Stück und jede ist auf ihre Art und Weise sehr schön).
Was mich aber trotzdem trübt ist, dass mein Tag nun oft leider etwas dunkler startet. Habe ich euch vor ein paar Wochen noch stolz erzählt, die Sonne sei mein Wecker, ist diese nun weiter gezogen und beglückt ein paar andere verschlafene Seelen.
(Trotzdessen scheine ich sie noch öfter in action zu sehen, als meine lieben Freunde in Deutschland bzw Braunschweig, hihi)

Der Nebel im Morgengrauen
Was stand sonst noch auf dem Plan? Ich habe schließlich nicht mein ganzes Wochenende damit verbacht, den Wetterumschung zu analysieren.
Am Samstag waren wir auf einer Tour rund um die, in der Nähe liegenden, Ställe. Seit J weiß, dass ich reite (sie hat es in meinem Bewerbungsvideo gesehen), ist sie ganz vernarrt darin, es auch zu erlernen.
Also starteten wir den Tag mit Pferdegewieher und dreckigen Schuhen. Oh ja. Das habe ich vermisst!
Auf dem Rückweg hielten wir dann an einem Farm-Stand an. Dort kann man fast alles kaufen, was sonst auf einem Markt verkauft wird. Und da meine HM sehr viel Wert auf Organic Food legt, kommen diese Stände wie gerufen. Dort wird alles von dem eigenen Hof angeboten.
Zum Besseren Verständnis, habe ich euch mal ein wenig von dem Stand eingefangen.


Die Farbenpracht und der Duft überwältigt einen schon, wenn man in solche Hallen eintaucht! Und der Gedanke daran, dass all diese Produkte von der eigenen Farm kommen, muss die Besitzer bestimmt stolz machen. Solche Stände sind immer super gefüllt, von vielen verschiedenen Menschen.

Ansonsten hatten wir am Samstagabend noch ein 'Ice-Cream-Social'. Wir luden alle unsere Nachbarn zum gemeinsamen Eisessen und schnacken ein. J und ich hatten dafür extra noch unsere Muffins und Nutella-Kekse gebacken, die super gut ankamen und schneller vergriffen waren, als man Butterkeks aussprechen konnte!

Am Sonntag startete ich mit einem langen Skypegespräch in den Tag. Das macht einen doch immer noch schmunzeliger, wenn man nach dem Aufwachen sofort mit der Stimme seiner Liebsten umringt wird!
Danach hieß es ab on the road, das erste Aupair Treffen in York stand an (ich habe mich weder verfahren, noch erwarteten mich böse Überraschungen. Ich verbessere mich!)
Als Programmpunkt hatte sich ein AuPair ein Restaurant und gemeinsames Mittagessen ausgesucht. Essen, was auch sonst?! Was führt Menschen besser zusammen, als volle Teller, einen leckeren Duft in der Nase und volle Bäuche?

Bei diesem Anblick, bekomme ich doch gleich wieder Hunger!
Nachdem wir uns also die Bäuche vollgeschlagen und nett unterhalten hatten, brachen drei von ihnen auf um sich einen Film im Kino anzuschauen. Da ich aber noch ein paar Erledigungen auf der Liste stehen hatte, entschieden wir restlichen zwei uns, in eine Nahe gelegene Mall zu düsen und diese Erledigungen noch vor Ladenschluss zu besorgen. Unglaublich, da machen doch viele Geschäfte an einem Sonntag schon um 17h zu!! (Nein, ein kleiner Scherz. Ein Hoch an die Malls, dass sie uns Shopping an einem Sonntag überhaupt ermöglichen!)

Ein Kleid, neue Sportschuhe und ein Sport BH durften mit mir den Weg nach Hause suchen.
Da mir, nach einem so heftigen Mittagessen defintiv noch der süße Nachtisch fehlte, hielt ich kurzerhand an einem der vielen Frozen Yogurt Shops an und belud zwei Becher voll mit all den leckeren Toppings. Keine Panik, der zweite Becher war für die kleine Maus, da sie mir das letzte mal doch tatsächlich alles weggeschnabbelt hatte!


Na? Welcher ist wohl meiner?
Diese Frozen Yogurt Läden hier sind der Himmel für jeden Frozi-Freund! Viele verschiedene Geschmacksrichtungen vom Joghurt schon allein und die Toppings toppen (höhö) alles. So viel Auswahl!
Meine Auswahl beschränkt sich trotzdessen immer ziemlich auf den ganz normalen Joghurt. Ich brauche keinen Schnickschnack. Die Toppings alleine übernehmen das schon genug.

Mein Wochenende habe ich in den letzten Sonnenstrahlen des Tages ausklingen lassen. Denn owbohl mich die Sonne nun morgens nicht mer weckt, so schließt sie gerne meinen Tag.

Goodbye sun, see you tomorrow!
Nachdem ich in den wärmenden Sonnenstrahlen für ein paar Minuten vor mich hin geträumt habe, gab es auch schon Abendbrot, wass für mich allerdings ausfiehl, aufgrund des immer noch im Magen liegenden Mittagessens. Ja ich weiß, nicht sehr gesund und super das Ganze, aber an Wochenenden finde ich sowas durchaus in Ordnung.
Mein Tag und damit auch mein Wochenende endete, wie immer, in meinem Bett.

Ich hoffe ihr habt euren ersten Wochentag gut überstanden und seid gestärkt für den folgenden. Ich habe meinen ganzen Tag noch vor mir.. Aber das wird auch.
Ich wünsche euch auch noch ein paar letzte Sonnenstrahlen und die damit verbundene gute Laune.

Kuss und Schluss
Franziska <3

Donnerstag, 21. August 2014

Runde 2

1 Monat! Ich bin jetzt schon EINEN ganzen Monat hier. Genau heute auf den Tag!
Hatte ich mich nicht eben erst bei der Organisation beworben, bin mein Interview angetreten und habe die ersten Familienvorschläge erhalten?
Huch anscheinend ist das doch schon länger her, als es mir vorkommt.

Und da ich nun also schon geraume Zeit hier in meiner Familie lebe, habe ich auch schon einen ungefähren Alltagsrhythmus gefunden. Den würde ich euch heute gerne etwas näher bringen :-)
Für die, die sich fragen. Ich bin 6 Stunden in der Zeit hinter euch. Ihr dürft also vor mir einen neuen Tag begüßen.

Meine Tage beginnen gewöhnlicherweise mit dem meist unsanften aus dem Schlaf klingeln lassen. Diesen bösen Job übernimmt gern mein Handy, welches die Weckfunktion perfekt ausführt. Um mir das Aufstehen leichter zu gestalten, habe ich mir als Botschafter, den Song 'Prayer In C' von Lilly Wood und The Prick im Robin Schulz Mix ausgewählt. Bestimmt kennen ihn einige von euch! Ich mag das Lied echt gern, denn es hat so etwas leichtes und beschwingtes in sich (okay, außerdem ist es mein einziges Lied auf dem Handy). Ob ich das Lied zum Ende des Jahres immer noch so toll finde, wird sich zeigen, wenn es schließlich weiterhin der Überbringer solch einer schlechten Nachricht ist.
Naja, vielleicht kommt ja bald der nächste Song auf mein Handy geflattert und kann den Prayer in C ablösen.

Wie also schon erwähnt, beginnt um 6.45h (in DL 12.45h) die Party in meinem Zimmer. Trotz der Musikauswahl schaffe ich es meistens noch dreimal auf den Schlummerbutton zu hauen, bevor ich dann tatsächlich aus den Federn schwinge, oder bevor J 'Appa' (Papa, auf koreanisch) laut durch das ganze Haus rufen kann.
Dieses kleine Wörtchen ist wie ein Startschuss für mich. Ich tippele die Treppen runter und begrüße sie.
Oft ist besagter Mann noch da, sodass sie nocheinmal auf eine Kuscheleinheit zu ihm hinüber stürmt.
Mein Weg führt nun noch eine Etage weiter nach unten, in die Küche, wo mich schwanzwedelnd Y begüßt. Sie ist so ein freundlicher Hund!
Dort bereite ich meiner Kleinen dann ein leckeres Frühstück vor. Ich versuche es so gut es geht abwechselungsreich und mit vielen leckeren Dingen zu kombinieren.

Heute gab es Erdbeer-Schmetterling zwischen Joghurt Wolken über einem Bananabread Maulswurfshügel. Kreativ muss man sein!


- Montags und Freitags - 
Nachdem ich dieses dann vorbereitet habe, hole ich sie hinunter und sie nimmt ihre erste Mahlzeit zu sich.
Danach darf sie meist eine TV Show gucken (20 Minuten), die ich nutze um mich selber auf Vordermann zu bringen.
Danach ist sie an der Reihe. Auf dem Plan stehen, sich anziehen, Haare machen und Zähne putzen!
Es klappt meistens auch ganz gut. Natürlich haben wir Tage, wo sie einmal mehr eine kleine Zicke ist, aber die hat doch jeder mal.
Schließlich haben wir diesen Aufgabenmarathon geschafft und es geht raus auf den Spielplatz, wo mit dem Fahrrad hingefahren wird, während ich Y an der Leine ausführe. Oder aber wir spielen viele Gesellschaftsspiele. Sie ist ein großer Fan von solchen.
So gegen 12h (DL 18h) ist dann Lunchtime. Wir finden uns wieder in der Küche ein und ich versuche auch hier meist etwas abwechselungreiches und aufregendes auf den Teller zu bringen. Während sie isst, bringe ich meist die Küche wieder in Ordnung. Räume den Geschirrspüler aus und wasche das bis dahin angefallene Geschirr ab.

Das USA Spiegelei. Ich finde, es hat Ähnlichkeiten vom Umriss her. (Wo ist die Phantasie?)
Ein kleiner Nap steht als nächstes an. Und hier haben wir ab und an noch so ein paar Streiterein. Klar mit 4 Jahren ist es deutlich ein Wendepunkt im Mittagsschlaf nehmen oder nicht. Aber vorallem, wenn wir den Vormittag auf dem Spielplatz verbracht haben, finde ich ein Schläfchen sinnvoll.
Auch ich nutze diese eine Stunde um mich zu erholen.
Der Nachmittag geht dann mit ganz unterschiedlichen Sachen weiter. Erneute Gesellschaftsspiele, schwimmen oder in den Park gehen, mit den Nachbarn spielen, backen. Eben all solche kleinen Dinge, die ein kleines Mädchen gerne unternimmt. 

- Dienstags und Donnerstags -
Nach dem Frühstück und dem gleichen Fertigmachen wie sonst, wird sich entweder ins Auto gesetzt oder zu Fuß auf den Weg zur Schule gemacht. Weit weg ist diese nicht.
Dort verbringt die Maus dann ihren Tag, bevor ich oder mein HD sie am späten Nachmittag dort wieder abholen.

- Mittwochs -
Um 8.40h wird sich in das Auto geschwungen, um zum Turnen zu fahren. 
Nachdem sie dort eine Stunde lang Spiel, Spaß, Sport und Action hatte, halten wir am nahegelegnen Supermarkt und kaufen für die Woche ein. Auch das ist immer ein Abenteuer für sich. Noch bevor wir in den Laden gehen, stürtzt J sich sofort auf solche Trucks mit Einkaufswagen daran. Ist sie nun angeschnallt (ganz ganz wichtig, ich kann nicht losfahren, bevor sie nicht angeschnallt ist!) beginnt die Safarie durch die Supermarktregale.
Außer diesen zwei außergewöhnlichen Ritualen am Morgen, gleicht auch der Mittwoch den Mon- und Freitagen.

Streetart! Habe ich unterwegs entdeckt.
Also habe ich an den Diens- und Donnerstagen stets eine große Zeit für mich, die ich für kleine Ausflüge oder andere Aktivitäten, die anstehen nutze und genieße!
Heute habe ich zum Beispiel den Weg zu einem deutschen Shop einen Ort weiter, gewagt. Hu, war das mal wieder aufregend und bis ich da ankam, ist einige Zeit mehr vergangen, als vom GPS ausgerechnet war.
Allerdings musste ich feststellen, dass die Fahrt umsonst war, denn der Shop war sehr enttäuschend und das anschließende Restaurant, wo ich mir zum Mittag eine Currywurst gönnen wollte, sah eher nach einer der Schullandheimkantinen aus.
Auch keinen deutschen Besitzer konnte ich finden. Hatte ich doch extra mein Eintracht Braunschweig Tshirt angezogen!
Also bin ich hurtig wieder ins Auto gestiegen und umgekehrt.

Mit diesen Worten und der Vorstellung darüber, wie mein 'Arbeitstag' so aussieht, lasse ich euch in den Donnerstagabend ziehen.
Ich wünsche euch nach morgen ein wunderschönes Wochenende mit ganz viel guter Laune und keinen Enttäuschungen!

Kuss und Schluss
Franziska <3

PS: Wuhu, mein zweites Abercrombie Päckchen ist eben gekommen. Nachdem das erste überwiegend Accesoires und Geschenke beinhaltet hat, ist dieses nun mehr für mich!
Ich liebe Post!

Montag, 18. August 2014

Und am Ende der Straße steht ein Haus am See

Da bin ich wieder.
Habe ich euch doch in meinem letzten Post noch großartig erzählt, ich versuche alle drei Tage einen Post zu verfassen, habe ich doch nun direkt passen müssen.
Und bevor ihr euch jetzt denkt, ja stimmt, möchte ich euch schnell den Grund erörtern.
Ich habe das Wochenende an einem Seehaus ohne Wlan verbracht. Deswegen war es mir nicht möglich von dort aus, einen Beitrag zu verfassen. Ich hoffe dieser nun, entschädigt euch dafür.
Vorab, er wird wahrscheinlich etwas länger, jedoch lockern ihn die vielen Fotos hoffentlich etwas auf.
Also lehnt euch entspannt zurück und lasst noch einmal mit mir das Wochenende Revue passieren.

Wie schon erwähnt, habe ich mein Wochenende in einem Seehaus verbringen dürfen. Freunde meiner Gasteltern haben dort ein Wochenendquartier, in das sie uns eingeladen haben.
Nach einer 5 stündigen Fahrt durch die schöne New Yorker Landschaft, kamen wir dann am Freitagabend am besagten Haus an. (Ich habe immer gesagt, ich sei kein großer Freund von New York, aber diese andere, zweite Seite von New York hat mich fasziniert! Denn so wuselig ist nur die Stadt an sich selbst. Der Staat ist mit einer schönen, sehenswerten Landschaft versehen.)

Das etwas andere New York
Schon die Anfahrt zum Domizil war mehr als abenteuerlich!
Es schlängelte sich ein schmaler Feldweg hindurch einen dicht bewachsenen Wald. Da wir die Fenster offen hatten, schlugen mehr als ein Mal ein paar Äste in mein Fenster, während wir uns langsam nach unten tasteten. Der gesamte Weg hatte eine sehr starke Steigung, sodass ich ein paar mal stark schlucken musste, als sich unser Truck in Bewegung setzte.
Doch mein HD hat uns erfolgreich ans Ziel gebracht.
Die Begeisterung über die Ankunft war groß. Es gab ein großes Hallo und ich wurde sofort super lieb aufgenommen und geherzt. Y schaffte es, sich direkt nach ganz unten an den See durchzuschlängeln und tauchte sofort unter. Das hatte sie sich auch verdient, nach dieser langen Fahrt!

Das Haus war der absolute Hammer!
Innen sehr hell und freundlich gestaltet, alles in weiß gehalten. Ich habe mich sofort wohl gefühlt.
Als ich dann auch noch meine Schlafstätte für die nächsten zwei Nächte entdeckte, war alles in Butter.

Der erste Blick
Direkt unterm Dach. Dort schläft es sich besonders gut.
Ich hatte die Ehre im sogenannten 'Treehouse' thronen zu dürfen. Ich schlief also direkt unter dem Dach und hatte einen wunderbaren Ausblick auf alles, was unter mir statt fand.

So schlief ich dann auch relativ schnell am Freitagabend ein. Wir alle waren super geschlaucht und wollten uns für den nächsten Tag stärken. Der Wetterdienst versprach einen sonnigen Tag. Wenn das nicht gute Voraussetzugen sind!

Am Samstagmorgen wurde ich zuerst Mal von J geweckt. Auch sie hatte großen Gefallen an meinem Schlafplatz gefunden und stattete mir direkt, nachdem sie ihre Augen aufgeschlagen hatte, einen Besuch ab.
Abgelöst wurde ich schließlich, als sie hörte, dass nun auch ihre Freundin wach war. Also verabschiedete sie sich und machte sich auf den Weg nach unten.
Ich schlief noch einmal ein. Das zweite Mal wurde ich von einem wunderbaren Geruch wachgekitzelt. Er stieg mir in die Nase und ließ sofort meinen Magen knurren. Vom Duft von Bacon und Waffeln getrieben, stieg ich hinab und maschierte geradeaus in die Küche. Und was ich da sah, ließ mich grinsen!

Lässt einem das nicht das Wasser im Mund zusammenlaufen??

Nach diesem leckeren und ausgiebigen Frühstück wurde sich schnell umgezogen und man traf sich cerca zehn Minuten später unten am Steg wieder.
Leider sollte sich der Wetterbericht nicht bewahrheiten, weswegen eine kühle Brise über unseren Platz bließ. Von der Sonne fehlte nach dem Aufgang, jegliche Spur..

Die 'Spielzeuge'. Ein Boot, ein Jetski, ein Segelboot und natürlich ein Eimer!
 Trotzdessen hielt mich das nicht davon ab, den Jetski auszuprobieren.

YIHA!
Nach anfänglichen fünf Minuten der Unsicherheit, fand ich schnell den Spaß an diesem Gerät. Meine Höchstegeschwindigkeit, die ich erreichte, waren bei 60mph. Das hat gefetzt!
Und nach dem ich den See also schon via Jetski etwas erkunden konnte, stiegen wir nach meiner Rückkehr ins Boot und bekamen noch eine private Tour.

So verging der Tag ziemlich schnell. Wir verbrachten ihn zu ganz am Steg. Ab und an mehr oder weniger im Wasser und ich einige Male auf dem Jetski.
Leider verschlechterte sich das Wetter gegen Abend noch mehr, sodass ich schließlich unter dem prasselnden Regen in meinem 'Treehouse' in den Schlaf fand.

Das Haus, vom See aus.
Auch am Sonntagmorgen wurde meine Nase als erstes wach. Wieder ein frischer Bacon-Geruch erfüllte das Häuschen.
Ein Blick aus dem Fenster jedoch, trübte die Stimmung. Der See in einem mit dem Himmel. Grau in grau ging beides nahtlos in einander über. Also wurde noch etwas im Wohnzimmer herumgelungert, doch als die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke brachen, strömten wir nach draußen.

Das sieht doch schon besser aus!
 Ich ließ es mir nicht nehmen, nochmal eine Runde auf dem Jetski zu drehen. Wer weiß, wann ich das nächste Mal auf so einem Flitzer unterwegs sein kann?
Da der Wind stärker war, als den Tag zuvor, tobten kleine Wellen auf der Seeoberfläche. Sie brachen am Rumpf des Jetski und brachten mich ein paar Mal aus dem Gleichgewicht. Ich schaffte es jedoch trotzdem an die eine Seite des Sees. Gefallen bin ich nicht einmal. Das Ding ist verdammt stabil!

Jedoch geht auch ein schöner Ausflug zu Ende. Viel zu schnell mussten wir uns verabschieden und den Heimweg antreten. Guter Dinge, stiegen wir allesamt gestärkt in den Truck und kletterten den Weg zur Straße herauf. Noch bevor wir an der Straße ankamen, hatte J schon das Land der Träume erkundet.
Geplant waren wieder knappe 5 Stunden für die Rückfahrt. Jedoch machte das Schicksal uns auch hier wieder einen Strich durch die Rechnung.
Dank Baustellen auf dem Highway, erstreckte sich kurz vor Ende unseres Roadtrip ein langer Stau vor uns. Dieser kostete uns noch einmal knapp eine Stunde!

Jedoch entschädigte uns der darauffolgende Sonnenuntergang für diese Stunde. Denn diesen hätten wir nicht gesehen, hätten wir nicht in dem Stau gestanden.

Herrlich!
Auch die schöne Aussicht fehlte nicht auf der Rückfahrt.
Ärgerlich war jedoch, dass wir, kaum, dass wir uns ein Stück vom See entfernt hatten, die Sonne nur so vom Himmel strahlte. Trotzdem tat es gut, durch die Autofenster die wärmenden Sonnenstrahlen auf der Haut zu fühlen.

Abenddämmerung
Schließlich bogen wir eine Stunde später auf unsere Einfahrt, als geplant.
Ich beendete dieses schöne Wochenende mit dem Bad, welches ich J gab. Danach fiel ich total von allen Kräften verlassen in mein schönes Bett und tauchte sofort in den Schlaf.

Alles in allem, war es ein super schönes Wochenende. J und J, die Freunde von meinen Gasteltern sind super liebe Menschen, die mich sofort herzlich und freundlich aufgenommen haben. Dass das Wetter leider nicht mitgespielt hat, trübt das ganze natürlich minimal, aber wie ich gerne sage, man kann schließlich nicht alles haben!

Ich hoffe auch ihr hattet ein schönes Wochenende und habt es in vollen Zügen genießen können. Wenn nicht, hoffe ich, dass wenigstens ein paar Kleinigkeiten euch dafür entschädigen konnten.

Ich wünsche euch einen schönen Wochenstart und eine Menge kleine Dinge, die euch zum schmunzeln bringen und eure Woche für euch leichter machen.

Kuss und Schluss
Franziska <3

Donnerstag, 14. August 2014

Sie haben Post!

Huch? Na ist es denn schon wieder Zeit einen neuen Blogpost zu verfassen?
Ja, ich schätze schon. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber drei Tage fliegen echt vorbei wie nichts. Und da ich den Rhythmus der drei Tages-Posterei so ungefähr beibehalten möchte, habe ich nun wieder alles um mich herum total verstummen lassen (bin dafür einfach in meine Höhle hier oben unter dem Dach gewandert). Nur das Licht meines Laptops, das kleine Lichtlein neben mir und die Abenddämmerung, die durch die Fenster schimmert, sind mit dabei und können noch vor euch lesen, was meine Hände hier auf die Tastatur hämmern.

Ich hatte am Wochenende, online bei Abercrombie und Fitch bestellt. Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, wie ich darauf kam, denn ich bin eher weniger ein Online-Shopper. Dafür liebe ich das echte Einkaufserlebnis viel zu sehr.
Ich denke jedoch Grund für diesen Ausflug in den virtuellen Shop war die gähnende Leere meines Kleiderschranks und die nicht so pralle Aussicht auf baldige Besserung.
Ich sollte also diese Woche Post bekommen und sind wir doch ehrlich. Wir freuen uns alle, wenn ein Päckchen ins Haus gelattert kommt und am größten ist die Freude, wenn es an einen selbst adressiert ist.
Auch meine Eltern hatten ein paar kleine Mitbringsel zusammengetragen und es in einem Karton verpackt. Also auch das erwartete mich.
Und während ich noch über den Inhalt des heutigen Post nachdachte, schritt ich auf unsere kleine Terrasse vor der Eingangstür und erblickte zwei Pakete!

Wie Geschenke!
Da war der erste Freudenschrei, gefolgt von einem Sprung, garantiert.
Ich trug sie nach Innen und tanzte erst einmal durch die ganze untere Etage. Wild schreiend und voller Freude! J aß gerade ihr Mittag und da ich alles auf deutsch schrie, muss sie sich auch gewundert haben, was ihre Eltern ihr da ins Haus gebracht haben. Sie ließ sich aber schnell anstecken (nachdem ich ihr erzählt hatte, worum es sich bei meinem Freudentanz handelte) und fand es total witzig.

Die Öffnung der Pakete musste noch etwas warten, da ich J verpsrach, wir könnten sie zusammen nach ihrem nap öffnen (man braucht immer einen guten Grund, warum sie schlafen gehen sollte). Letztendlich hat das mit dem Mittagsschlaf nicht wirklich geklappt, trotz super Grunds und als ich anfing das erste Paket (das Abercrombie), quälte sie schnell die Langeweile und ich brachte sie rüber zu den Nachbarn, wo sie den ganzen Nachmittag mit den Mädels spielte.
Ich hatte nun also meine Ruhe, alles ganz gemütlich auseinander zu nehmen und zu begutachten.

Ein Teil meiner Abercrombie Ausbeute. Sporthose, Top und zwei Taschen.
Ich freute mich schon bei dem bestellten Paket wie ein Kind an Weihnachten unter dem erleuchten Weihnachtsbaum. Und ich wette mit jedem Teil, dass ich aus dem Paket fischte, glänzten meine Augen mit den Weihnachtslichtern, Geburtstagskerzen und der Sonne um die Wette.

Das zweite Päckchen war dann nochmal einen tucken spannender. Trotz ein/zwei Sachen, die ich gerne wollte, dass sie mitkamen, war das Paket riesig! Es ließ also so manch eine Überraschung vermuten.

Das erblickte mich beim Öffnen, hallelujah!
Schon als ich den Brief meiner Schwester sah (den, in dem weißen Umschlag) kullerten die ersten Tränen über meine Wange.

OH MEIN GOTT!
Im gesamten, erstreckte sich mir ein Meer aus Büchern, Süßigkeiten und typisch deutschen Kochzutaten.
Ich bin immer noch super super super glücklich und froh und begeistert und gerührt über diese tolle Überraschung!
Mir fehlen fast die Worte! (Und wann passiert das schonmal?)

Ich liebe Post einfach! Und wenn ihr mir auch mal einen Brief oder Päckchen zukommen lassen wollt, dann schreibt mir einfach eine Email und ich gebe euch meine Adresse. Nein, ein kleiner Scherz :-)
Aber vielleicht habt ihr es gesehen. Ich habe ein Kontaktformular hinzugefügt. Also wenn ihr Fragen haben solltet und nicht wisst, wie ihr mich auf anderem Weg erreichen sollt, könnt ihr einfach dieses nutzen.
Außerdem habe ich einen Übersetzer eingefügt, damit auch jeder mit dabei sein kann. Ich weiß ja nicht, ob ich auch Leser aus anderen Ländern unter euch habe, aber ich dachte, das kann sicherlich nicht schaden.

So. Schon wieder viel zu viele Worte verwendet, für eine eigentlich so kurze Geschichte. Ich hatte schon Angst, der Post wird zu kurz, ha!
Ich wünsche euch also eine wunderschöne Restwoche und genauso schöne Momente. Es muss ja nicht das Päkchen sein, das eure Augen so zum strahlen bringt. Vielleicht sind es auch einfach die lieben Worte von einem eurer Liebsten oder ein Blitzmoment, der euch einfach zum lächeln bringt.
Dieser Augenblick ist definitiv der nächste, der in mein Marmeladen Glas einziehen darf. Und nochmal ein kräftiges Danke an meine wundervolle Familie!

Kuss und Schluss
Franziska <3

Montag, 11. August 2014

Mein Wochenende oder der nächtliche Besuch

Ohje, das Wochenende ist mal wieder vorbei!
So schnell, wie es kam, so schnell ist es auch von dannen gezogen. Ich schaue ihm nach, winkend mit einem Taschentuch in der Hand, bereit meine Tränen zu trocknen..

Ach pipapo, kleiner Scherz. So schlimm ist es auch wieder nicht, denn mit dem Vergehen des Wochenendes, reisen auch die Großeltern wieder ab. Nicht, dass ich sie nicht mag, aber auf Dauer ist es doch anstrengend, wenn man noch ein paar weitere starke Charaktere in dem Haus hat, welches sowieso nie schläft.

Dazu eine kurze (haha!) Geschichte.
Es war also die Nacht von Samstag auf Sonntag und ich schlief. Wie wahrscheinlich jeder normale Mensch. Abgesehen von der feierwütigen Meute. Wusstet ihr jedoch, dass die Clubs hier in den USA um 2 Uhr nachts schließen? Also nichts mit 'wir feiern die Nacht durch und bringen Brötchen mit nach Hause'. Also haben wahrscheinlich doch alle geschlafen. Gut, kommen wir zum Punkt!
Ich schlafe also und ich tue dies immer mit offener Tür. Ich weiß auch nicht wieso, aber ich mag es, denn dann fühle ich mich nicht so ausgeschlossen. Das passiert schnell, wenn man ganz allein in der dritten Etage wohnt.
Es ist viertel vor 5 am, als ich ein Geräusch höre und denke jemand ist in mein Zimmer gekommen um mich zu wecken. Also setze ich mich in meinem Bett auf und frage 'What's up?' Als ich keine Antwort erhalte, beschließe ich mein Licht einzuschalten um zu sehen, was hier los ist. Und das war der Fehler!
Ich betätige also noch total verschlafen den Lichtschalter.
Ich sehe auf einmal ein Viech auf mich zu fliegen und erst im zweiten Anflug auf mich bemerkte ich, worum es sich handelte. Eine FLEDERMAUS!
Ihr könnt euch vorstellen, wie ich reagiert habe. Ich habe geschrien und geschrien. Wie am Spieß!
Es hat echt gedauert, bis ich behört wurde, denn jeder dachte, es wäre J, die manchmal von Albträumen geplagt wird.
Allerdings erschien mein Gastpapa irgendwann auf meiner Treppe. Mindestens genauso verschlafen wie ich noch ein paar Minuten zuvor.
Er fragte, ob denn alles in Ordnung sei und auf meine panische Antwort 'No, I have a Fledermaus in my room!' erwiderte er nüchtern 'A what?'. Ich kann es ihm nicht verdenken. Da wir zuvor komischerweise (wenn man vom Teufel spricht!) schon von Fledermäusen gesprochen hatten und ich meinte, dass ich sie 'Flying mouse' nennen würde (sehr denglisch!), schrie ich ihm dieses Wort entgegen und er verstand sofort. Hut ab! (Nun weiß ich, sie heißen bat!)
Wir versuchten sie aus meinem Zimmer zu lotsen und als sie endlich den Weg durch die Tür gefunden hatte ordnete er mir an, diese zu schließen. Danach hörte ich aufgeregtes Fußgetrappel im ganzen Haus.
An schlafen war jetzt nicht mehr zu denken, ich zitterte am ganzen Körper, obwohl ich davor doch noch so müde gewesen war. Und ich machte mir tierische Vorwürfe, ich hätte alle geweckt und sie müssten nun alleine die Fledermaus jagen.
Schließlich schlief ich doch noch für cerca eine Stunde. Als ich aufwachte, traute ich mich aus zweierlei Gründen nicht heraus. Einerseits hatte ich Angst, die Maus sei noch da, auf der anderen Seite dachte ich, alle seien ziemlich sauer auf mich, da ich sie um ihren Schlaf gebracht hatte.
Als ich mich aufrappelte und vorsichtig die Tür öffnete, stellte ich erleichtert fest, dass mir nichts um die Ohren flog.
Ich ging in die Küche und wurde von einem freundlichen Gelächter empfangen.
Meine Gastmama ermahnte mich lachend, dass wenn ich Freunde einladen würde, ich sie doch bitte vorher ankündigen sollte. Jetzt kann ich auch drüber lachen. Ist ja eigentlich auch witzig. Oder nicht?
Ich wette jeder einzelne hätte ähnlich reagiert, da braucht ihr jetzt gar nicht so zu tun!
So viel zur kurzen Geschichte. Entschuldigt! (Besondere Grüße gehen bei dieser Geschichte an meine Oma!!)

Trotzdessen war das Wochenende noch ganz schön. Das Wetter hat wunderbar mitgespielt. Jeden Morgen haben mich die Sonnenstrahlen aus dem Bett gekitzelt und ich muss gestehen, ich bin ein Mensch, dessen Laune sehr vom Wetter abhängt.

Viele Programmpunkte standen nicht sonderlich auf dem Plan. Am Freitagabend waren wir mal wieder auf einem Picknick, der Samstag war sehr ruhig und Sonntag beschlossen wir uns das nahegelegene Battlefield in Gettysburg anzuschauen. Dieses war ein entscheidener Wendepunkt im Civil War.

"Now we are engaged in a great civil war..."
Wir haben uns einen Film über dieses Ereignis angeschaut und sind danach durch das anschließende Museum gestromert.

Meine Karte, hihi
Als es dann daran ging, sich das Battlefield an sich anzuschauen, haben die Frauen sich abgekapselt und sind shoppen gefahren.
Ich bin mir jedoch sicher, ich werde dem ganzen noch einmal einen Besuch abstatten.

Ansonsten war ich das Wochenende das erste mal bei einem amerikanischen Aldi einkaufen. Und tatsächlich sind die ähnlich aufgebaut, wie in Deutschland. Sie haben ungefähr die gleichen Fliesen im Laden selbst verlegt und ähnliche Produkte. Er unterscheidet sich also schon etwas von den anderen amerikanischen Supermärkten!

Aldi Süd
So, das war es erstmal wieder von mir (benutze ich den Satz immer, wenn ich schließe?).
Ich wünsche euch einen guten Wochenstart und angenehmere nächtliche Besuche, als ich sie hier bis jetzt erlebt habe, hihi. Und solltet ihr doch unsanft aus euren Träumen gerissen werden, denkt immre daran: Immer locker durch die Hosen atmen, meine Damen und Herren!

Kuss und Schluss
Franziska <3

Freitag, 8. August 2014

Kuriositäten

Heute ist Freitag, der 08.08. und ich bin nun schon zwei Wochen bei meinen Gasteltern. Langsam kehrt der Alltag ein und die spannende, erlebnisreiche Anfangsphase beruhigt sich wieder etwas.
Mir kommt es vor als wäre ich schon ewig hier und zugleich, als sei ich gestern erst in dieses Haus gestolpert.

Arbeiten muss ich zur Zeit nicht so viel, da die Großeltern uns einen Besuch abstatten und ganz verrückt danach sind, so viel Zeit wie möglich mit ihrer Enkelin zu verbringen.
Aufgrund dessen und der Tatsache, dass ich noch nicht viel Anschluss in der Umgebung gefunden habe, verbringe ich die meiste Zeit des Tages damit, mich einfach von den ersten Tagen zu erholen, neue Kraft für die kommende Zeit zu schöpfen und unseren lieben Hund Y auszuführen. Wir sind schon richtige 'Walk-Buddys'!
Ihr seht also, viel zu berichten, habe ich nicht sonderlich.

Da ich aber nicht ich wäre, wenn ich nicht trotzdem aus einer unspektakulären Zeit einen riesen Bericht formen würde, möchte ich euch heute von zwei Kuriostäten erzählen.

Nummer eins:
Wenn wir zu Hause essen, dann essen wir unser Essen meistens kalt.
Es ist sehr witzig, denn wir kochen gemeinsam und haben auch sehr viel Spaß daran, aber dann, wenn wir endlich alles fertig haben und es auf dem Tisch steht und wenn wir dann bereit sind, den ersten Bissen zu testen, ist es meistens abgekühlt.
Ich weiß nicht wieso und ich finde langsam wird es zum Phänomen. Schmecken tut es natürlich trotzdem und den Mund verbrennt man sich auch nicht. Aber ist das nicht komisch?
Vielleicht müssen wir uns auch alle erst noch an die neuen Küchengeräte gewöhnen, denn schließlich ist alles etwas anders. Naja, mal schauen, wie sich das noch so weiterentwickelt.

Nummer zwei:
Amerikanische Flaggen müssen nachts immer herein geholt oder beleuchtet werden.
Auch wir haben vor unserem Haus die typische Flagge hängen, die die Heimatverbundenheit symbolisieren soll. Und gerade deswegen ist es nicht erlaubt, diese bei Dunkelheit draußen hängen zu lassen, außer sie ist beleuchtet. Würde man diese Regel missachten, würde das aussagen, man schätze sein Land nicht genug schätzen. (Das habe ich alles von dem Opa, der großen Spaß daran findet, mir viel über sein Land, dessen Geschichte und Sprache zu erzählen.)

So viel erstmal zu den Merkwürdigkeiten, die ich bis jetzt so erleben durfte.

Und damit der Post nicht so schwer ist, kommen hier noch ein paar Bilder zur Auflockerung.
Diese zeigen den nahe gelegenen Park des Dickinson College, einer privaten Universität hier in Carlisle.

Ein Eingang des Parks

Der Park ist echt wunderschön, vorallem bei richtig tollem Wetter! Diese Bilder sind gestern entstanden, als die Sonne uns mal wieder besucht hat.

Wofür das steht, weiß ich leider noch nicht.
Nun gut, das war es erstmal wieder von mir.
Ich hoffe ihr habt auch ein paar schöne Tage und seid fleißig am Marmeladenglasmomente sammeln. Der Park könnte auch gut der nächste für mich sein.

Kuss und Schluss
Franziska <3

Dienstag, 5. August 2014

Schnickschnack

Habe ich nicht gestern erst hier in meinem überaus gemütlichen Bett gesessen und einen neuen Post verfasst? Huch, ne. Es sind doch tatsächlich schon wieder drei Tage vergangen!
Unteranderem war mein erstes richtiges Wochenende in den Staaten dabei und das habe ich natürlich in vollen Zügen genossen.

Versuche ich mich mal kurz zu halten, obwohl wir alle wissen, dass das wohl nicht gerade einer meiner Stärken ist, hihi.
Ich habe also Freitagabend, sehr spontan mit dem anderen AuPair, dessen Blog ich euch schon vorgstellt hatte, beschlossen, dass wir unser freies Wochenende gemeinsam verbringen wollen.
Da sie nur eine Stunde von mir entfernt wohnt und in unser beider Kleiderschrank gähnende Leere herrscht, stand schnell fest, was auf unserer Tagesordnung an oberster Stelle prangen wird!
Drei mal dürft ihr raten: SHOPPEN!
Gepaart mit einem Sleepover und einer Menge Spaß, Gesprächsstoff und Abenteuerlust wurde es echt ein super tolles Wochenende!
Vorallem die Fahrt zu mir nach Hause scheint wohl unser eindeutiges Highlight zu sein! (Ich hatte euch ja schon von meiner Lust, Umwege zu finden erzählt. Kürzen wir die Geschichte ab und sagen, es endete diesmal sehr chaotisch und teuer! Bei genaueren Fragen, könnt ihr euch gerne an mich wenden, denn wenn ich die Geschichte nun hier ausführe, sind wir morgen noch nicht am Ende!)

Mir gehören aber nur eine Abercrombie und die Hollister Tüte!

Dinner in der Mall. Käsepizza und Bacon and Cheese Fries!
Da ich eine sehr spontane Familie habe, klappte es auch super mit dem kurzfristig ausgeklügelten Plan. Bei anderen Familien wäre ich vielleicht etwas unsicher darüber gewesen.
Zum Dank, habe ich dann Sonntag Abend versucht (!!!) den Kochlöffel zu schwingen und uns etwas kleines aber feines zu zaubern.
Naja, jeder der mich kennt, kennt unweigerlich auch meine (spärlich vorhandenen) Kochkünste und wird jetzt die Hände über dem Kopf zusammen schlagen. Aber ich muss euch sagen, dank der helfenden Hände von meinem Gastpapa an ein oder zwei Stellen, ist das Dinner doch gar nicht so schlecht ausgefallen. Dazu zu sagen ist, dass es alles meine Ideen war, was es geben sollte, nur den Feinschliff hab ich dann meinem Hostdad (HD) überlassen.

Fächerkartoffeln, Chicken in Bacon und Käsesoße. (Ja, ich weiß. Sie hatten halt kein kleineres Stück Chicken!)
So viel erstmal zum Wochenende, natürlich könnte ich alles bis ins kleinste Detail beschreiben und aufzählen, aber wo würden das nur hinführen?

Kommen wir zum heutigen Tag, dem Montag. Ich bin nun schon zwei Wochen weg von zu Hause und komme langsam damit zurecht. Nicht, dass ich Heimweh hatte, aber das Gefühl langsam, langsam angekommen zu sein, tritt ein. Ob ich alles aber nun schon realisiert habe, ist ein anderes Paar Schuh.
Ich hatte heute meinen ersten Tag mit J allein zu Hause. Was soll ich sagen? Ich bin fix und foxi und froh jetzt entspannen zu können!
Wir haben heute, um uns etwas die Zeit zu vertreiben Muffins gebacken, die aber nicht sonderlich schön sind, um sie euch zu zeigen, dafür aber umso besser schmecken.
Zeigen kann ich euch die Cupcakes, die wir heute von unseren Nachbarn geschenkt bekommen haben (allerdings erst, nachdem wir unsere schon gebacken hatten).

Blau und orange, die Farben der Coast Guard. Passend zu deren Geburtstag heute. HAPPY BIRTHDAY!
Das war es soweit erstmal zum Anfang der Woche und vom Wochenende.

Eine kleine Geschichte, die mich sehr berührt hat und von der ich euch noch eben berichten wollte:
Es ereignete sich während des Festes ohne die versprochenen Proben, von dem ich euch enttäuscht berichtet hatte.
Wir hatten vor der Bücherei gestoppt um einen kleinen Plausch mit ein paar Nachbarn zu halten, als auf einmal ein Mann mit einem kleinen Jungen (es stellte sich heraus, er sei zwei) auf dem Arm an uns vorbeistromerte.
Unser Nachbar fragte den kleinen Jungen, ob er nicht der Junge aus dem Best Buy (Media Markt in den USA) sei, der gestern mit seinem Opa dort war und so fürchterlich geweint habe.
Darauf antwortete sein Vater, dass dies wohl sehr wahrscheinlich sein könnte und ein Wort ergab das andere, ein kleines Gespräch entwickelte sich. Nachdem ein paar Sätze hin und her geworfen wurden waren, wollte der Mann mit seinem Sohn weiterziehen. Zum Abschied fragte er ihn, ob er nicht dem kleinen Jungen unserer Nachbarn ein High Five geben wolle. So wollte der Kleine und auf einmal hielten wir ihm alle die Hand hin und er gab jedem von uns nach und nach ein High Five und freute sich Löcher in den Bauch.
Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie berührte mich dieser Moment. Ein Kreis voll fremder Menschen steht zusammen und gibt sich gegenseitig High Fives, lacht und fühlt sich für ein kleines Weilchen ganz verbunden miteinander. Das fand ich sehr beeindruckend und dieses Ereignis musste ich mit euch teilen.
Es sind halt die kleinen Augenblicke die zählen und das Leben so lebenswert machen, finde ich. Dieser ist definitv einer davon und wird mich das ganze Jahr über begleiten.

So, das war es an dieser Stelle mal wieder vorerst von mir.
Ihr seht, die Zeit fliegt und bald sind die nächsten Tage rum mit vielen neuen Erlebnissen und Abenteuern. Dann könnt ihr wieder zurück zu dieser Seite finden und für einen kurzen Augenblick mit mir in meine Welt in Carlisle und das verrückte AuPair Leben eintauchen.

Bis dahin wünsche ich euch aber auch in eurer Welt eine tolle Zeit und kleine Momente, die für euch ganz persönlich einfach in sich so friedlich und schön sind, dass ihr sie am liebsten in einem Marmeladen Glas auffangen wollt!

Also bis denne dann.
Kuss und Schluss
Franziska <3

PS: Ich hoffe, der Rhythmus mit den ungefähren drei Tagen ist in Ordnung für euch und ist nicht zu schnell hinter einander weg :-)


Samstag, 2. August 2014

Lasset die Spiele beginnen

So, ich denke, es ist mal wieder Zeit etwas in die Tasten zu hauen und euch da draußen wissen zu lassen, wie es mir in den letzten zwei/drei Tagen ergangen ist.
Zuerst dachte ich, ihr müsstet noch etwas warten, bis ich euch einen halbwegs informativen Post verfassen kann, aber ich hatte den Tag bereits vor dem Abend gelobt.

Der heutige Tag war mal wieder super aufregend und spannend.
Nach einem kleinen Tobsuchtsanfall heute morgen, gestaltete sich der Tag dann doch noch relativ gut.
Ich muss ehrlich gestehen, als mir meine Hosteltern beim ersten skypen erzählten, dass J eine Handvoll sei, welches bezeichnen sollte, dass sie sehr energiegeladen ist, lachte ich noch. Naja, das Lachen kommt mir zum heutigen Zeitpunkt sehr naiv vor.
Ach, habe ich gedacht, energiegeladen? Das habe ich jeden Tag um mich. Mit einer 10 Jahre jüngeren Schwester und all ihren Freunden lässt sich das schließlich nicht vermeiden.
Doch heute kann ich sagen, J ist echt sehr sehr energiegeladen und tatsächlich eine Handvoll.
Wir sind nämlich gerade in der Testphase.
Der Papa ist momentan noch viel zu Hause, weil sie erst umgezogen sind und noch etwas auszupacken haben. Und da die Schule noch nicht gestartet hat, ist auch die Kleine noch zu Hause.
Da der Dad aber trotzdem 'arbeiten' muss, hat mein Job schon begonnen. Jedoch scheint sie noch nicht richtig auf mich hören zu wollen, denn Dad ist ja noch zu Hause und kann etwas sagen.
Sie ist grad stark am Grenzen austesten und bringt mich manchmal echt zur Verzweifelung, aber wenn wir alleine sind, sind wir wie ein Herz und eine Seele, wie Schwestern. Und das macht einen doch glücklich und hilft einem die kurzen Bockphasen durchzustehen.
Ich habe sie jetzt schon richtig lieb gewonnen und würde sie nicht mehr hergeben wollen.
Und ich denke, sobald sie müde wird mit herumtesten wird es auch eine super Zeit zusammen. Das spüre ich jetzt schon und die Bockphasen mir gegenüber werden auch immer weniger.
Was definitv auch hilft ist, dass mein Hostdad mich echt unterstützt. Das ist klasse, wenn AuPair und Familie an einem Strang ziehen.
Also ich gucke immer noch in Richtung rosige Zukunft und bin mir ganz sicher, J und ich bekommen das gemeistert und nach ein paar Wochen scheint es, als hätte es nie Differenzen gegeben!

Zurück zu meinem Tag:
Nachdem feststand, dass auch heute wieder das Haus auf Vordermann gebracht werden muss und ich die Gegeneinanderausspiel-Phasen so gering wie möglich halten wollte, entschloss ich kurzerhand mit J ins nahe gelegene Nagelstudio zu düsen.
Ja, ich gebe es zu, ich habe mich einmal verfahren, aber danach habe ich einen (ich sage bewusst EINEN, weil es nicht DER Weg war) Weg gefunden und das hat mir doch tatsächlich meinen Tag erheitert!

Da sahen sie noch schön aus..
Wir haben uns nur die Nägel lackieren lassen, aber ich muss anmerken, das Geld, obwohl es günstig war, war es nicht wert. Schon als ich die Maus in ihrem Sitz anschnallte, zog ich mir erste Mangel zu, obwohl ich davor fast 10 Minuten unter so einem Nageltrockener saß!
Naja, das Schwimmen haben sie auch nicht recht überlebt, aber nun gut. Es war eine gute Beschäftigung und die Kleine hat sich über ihre rosa-glitzer Fingernägel sehr gefreut!
Ich denke trotzdem der Laden wird mich so schnell nicht mehr wiedersehen.

Nach der 'Entspannung' ging es dann wieder nach Hause, diesmal ganz ohne Umwege. (Für die, die sich jetzt fragen, ob ich alleine mit ihr im Auto gefahren bin. Ja. Es hat Spaß gemacht und ich bin jetzt echt sicherer. Übung macht den Meister!)
Dort stand ein kleines Mittagessen auf dem Tagesplan, danach ein Nap oder Rest (Mittagsschlaf/pause).
Nachmittags hatten wir uns dann für Schwimmen als Familienunternehmung entschieden.
Der nächste Swimmingpool ist im YMCA, eine Art Sportstudio, drei Blocks von unserem Haus entfernt.

Habt ihr auch sofort den Ohrwurm im Kopf?

Die obligatorische USA Flagge ist natülich am Start
Dort hatten wir echt eine Menge Spaß, denn J ist echt ein kleiner Fisch. Ah nein, entschuldigt. Sie betitelt sich selbst gern als kleine Meerjungfrau!
Bei dieser Gelegenheit ließ ich es mir nicht nehmen mir noch das Sportprogramm für den August mitgeben zu lassen, welchen wir ja schon haben. In diesem Sinne, hallo August! (Oh mein Gott, nur noch 5 Monate und dann haben wir das Jahr 2015! Das klingt echt komisch, oder?) Nun gut. Jetzt habe ich erstmal ungefähr 7 Seiten mit den verschiedensten Programmen des YMCA, die ich durcharbeiten kann.
Das Praktische an diesem Sportstudio ist, dass sie eine kostenlose Kinderbeaufsichtigung für 2 Stunden haben. Ist das nicht klasse? Pfunde purzeln lassen und wissen, dass das Kind Spaß im Kindercenter hat!

Nachdem wir die beim Napen wiedergewonnene Energie beim Schwimmen schon wieder leicht loswerden konnten, fuhren wir direkt danach nach Downtown, denn dort war ein großes Stadtfest angesetzt.
Jedes Restaurant sollte freie Proben verteilen, sodass man von jedem etwas naschen und probieren konnte. So hieß es. Gesehen von diesen Proben habe ich nichts.
Satt geworden sind wir trotzdem, als wir bei dem lokalen Crepes und Schokoladenladen stoppten und ein Crepe zum Abendbrot verschlangen.
Die sind echt lecker gewesen. Klar sind die anders, als die deutschen, aber es sind Crepes!

Jetzt liege ich erschöpft in meinem Bett und werde anfangen ein Buch zu lesen, welches ich heute von meinen Gasteltern geschenkt bekommen habe.

Perfekt, nicht?
Ich habe mich echt riesig und super doll gefreut! Ich finde es einfach so lieb, wie sie an mich denken und klar machen, dass es mir auch gut geht.

Ansonsten waren die letzten Tage davor eher weniger spektakulär. Wir waren bei mal wieder bei einem Barbeque (dieses Mal fast mit Barbeque) und haben den halben gestrigen Tag in einem Verizon-Store (Mobiltelefonladen) verbracht.
Im Endeffekt hat es dann doch geklappt und so bekam ich gestern meine amerikanische Nummer!
Ihr seht, ich mutiere immer und immer mehr zu einem waschechten Ami! :-)

Oh ist die Zeit schon wieder verflogen. Beim Schreiben bin ich wirklich in meiner eigenen Welt und vergesse fast alles um mich herum.

Wie schon erwähnt, lehne ich mich jetzt zurück, lese das Buch und genieße dabei diese unglaublich gut aussehende und riechende Kalorienbombe, ein Crunchy Nutella Brownie.

HEAVEN!
In diesem Sinne einen schönen guten Morgen, der bei euch ja schon angebrochen ist und ein wundervolles Wochenende.
Ich hoffe ihr lasst es euch genauso gut gehen, wie ich es mir.

Kuss und Schluss
Franziska <3

PS: I am really sorry for these long textes! Ich weiß auch nicht, was mit mir ist, aber ich liebe es euch die Dinge und Geschehnisse möglichst nah zu schildern. Und dann bemerke ich gar nicht, wie sich ein Wort an das andere reiht und es ein immer länger werdener Text ergibt.
Ich hoffe ihr verzeiht mir!